Protein-Shaker Test 2026: Welcher ist wirklich dicht?

🔄 Zuletzt umfassend überprüft und aktualisiert: 22. September 2026

Ein Eiweiß-Shake zur rechten Zeit versorgt unsere Muskulatur mit allen notwendigen Nährstoffen. Dem Shaker, mit dem wir unsere „Mahlzeit“ zubereiten, schenken wir meist wenig Beachtung. Bis zu dem Moment, in dem sich der Inhalt im Raum verteilt.

Dieses Bild ist KI-generiert oder manipuliert, offengelegt nach Artikel 50(4) der EU-KI-Verordnung.Mehrere Protein-Shaker nebeneinander auf einer hellen Arbeitsfläche

Sieben Shaker im Dauereinsatz — der Unterschied steckt im Deckel, nicht im Preis

So viel zur guten Laune, die uns grundsätzlich immer begleiten sollte! Wenn der neue Gratis-Shaker maßgeblich zur Neugestaltung der Küche beiträgt, ist Schluss mit Lustig. Die paar Euro, die man am Shaker gespart hat, gehen jetzt mit einem Faktor versehen über die Baumarktladentheke. Auch wenn der Deckel des Shakers hält, werden unter Umständen Stoffe in den Eiweiß-Shake abgegeben, die man dort tunlichst nicht haben möchte.

Testsieger auf einen Blick Keine Lust auf langes Vergleichen? Unser klarer Favorit ist die BlenderBottle Classic V2: absolut dicht, BPA-frei, spülmaschinenfest und dank BlenderBall löst sie auch klumpiges Proteinpulver cremig auf. Wer ein Pulverfach braucht, nimmt den deutlich günstigeren FYRA. Wer es isoliert mag, greift zur Edelstahl-Variante Strada. Worauf es im Einzelnen ankommt, liest du gleich.
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Protein-Shaker Test 2026: acht Shaker im Vergleich

Die Tabelle fasst zusammen, was wir aus dem Dauereinsatz mitgenommen haben. Preise sind gerundete Stand-heute-Werte und dienen der Einordnung; was ein Modell gerade kostet, steht in den Produktboxen weiter unten.

ModellDas kann erVolumenMischsystemPreisklasse
BlenderBottle Classic V2 Testsieger · Verschluss, der nie aufgegangen ist590 mlBlenderBallrund 20 €
AMITYUNION FYRA Preistipp · eigenes Pulverfach700 ml + 100 ml FachSiebeinsatzunter 10 €
Smartshake Lite größtes Volumen, nur 160 g1000 mlNetzeinsatzrund 12 €
BlenderBottle Strada Edelstahl hält den Shake stundenlang kalt710 mlBlenderBallüber 40 €
720°DGREE uberShaker schlank, mit Pulver-Container550 mlKugelrund 25 €
Best Body Nutrition Shaker der günstigste im Feld700 mlSiebunter 10 €
Keine Produkte gefunden.mischt per Knopfdruck, lädt per USB-C710 mlMotorrund 30 €
flintronic Elektro-Shaker elektrisch, rund ein Viertel günstiger650 mlMotorrund 23 €

So haben wir getestet

Wir haben keinen Laborversuch aufgebaut. Die BlenderBottle ist bei uns seit Jahren im Dauereinsatz, steht in der Küche, wandert in die Sporttasche und hat ein paar hundert Spülmaschinendurchgänge hinter sich — daher kommt das Urteil zum Testsieger. Die übrigen Modelle im Feld haben wir nach denselben fünf Kriterien eingeordnet, aber anhand von Bauart, Material und Herstellerangaben. Bewertet wird in dieser Reihenfolge:

  1. Dichtigkeit. Das ist das einzige Ausschlusskriterium. Ein Shaker, der einmal in der Tasche ausläuft, fliegt raus, egal wie günstig er war. Der Prüfstein ist banal: eine halbe Flasche Wasser, Deckel zu, kräftig schütteln, dann eine Stunde auf die Seite legen.
  2. Mischergebnis. Entscheidend ist nicht Wasser mit Isolat, das löst sich fast von allein. Entscheidend ist ein Mehrkomponentenprotein mit Milch. Da trennt sich Ball von Sieb.
  3. Reinigung und Geruch. Nach dem dritten vergessenen Shake im Kofferraum zeigt sich, ob ein Material den Geruch wieder hergibt.
  4. Material. BPA- und weichmacherfrei ist Pflicht, keine Kür. Wir haben nur Shaker aufgenommen, bei denen der Hersteller das ausdrücklich angibt.
  5. Haltbarkeit des Gewindes. Das ist die Stelle, an der billige Shaker sterben: Nach ein paar Monaten greift es nicht mehr sauber, der Deckel verkantet, und Punkt eins ist hinfällig.

Was wir nicht gemessen haben, sagen wir genauso deutlich: Wir haben keine Sekunden gestoppt und keine Restklumpen gewogen. Wer dir eine Tabelle mit Nachkommastellen zum Mischergebnis zeigt, hat sie sich meistens ausgedacht. Und wir haben nicht acht Shaker gekauft, um sie für einen Artikel einmal zu schütteln. Was wir können, ist die Bauart gegen die fünf Kriterien halten — und genau das steht in der Tabelle.

So manch eine Gratisbeigabe beim Kauf von Sportnahrung hat sich im Nachhinein als äußerst teuer oder gesundheitlich bedenklich herausgestellt. Wer sich vor derartigen Missgeschicken schützen möchte, sollte Geiz-ist-geil überdenken.

Interaktive Grafik
Was ein Shaker über fünf Jahre wirklich kostet

Auf dem Papier gewinnt der Billigshaker jedes Mal: 5 Euro gegen 20. Entscheidend ist aber nicht der Kaufpreis, sondern wie oft du ihn ersetzt. Stell ein, wie lange deiner erfahrungsgemäß durchhält.

Gerechnet mit 5 Euro für den Billigshaker und 20 Euro für einen Markenshaker, der die fünf Jahre durchhält. Die Kosten eines ausgelaufenen Shakers in der Tasche sind dabei nicht eingerechnet.

Wenn du es eilig hast: Der Shaker-Finder weiter unten fragt dich fünf Dinge und nennt dir danach das Modell, das zu deinem Alltag passt — samt den beiden nächstbesten Alternativen.

Was müssen wir von dem Shaker unseres Vertrauens erwarten?

Dieses Bild ist KI-generiert oder manipuliert, offengelegt nach Artikel 50(4) der EU-KI-Verordnung.Ausgelaufener Protein-Shake in einer Sporttasche neben Handtuch und Kopfhörern

Kostenlos ist nicht immer billig!

Das ist wichtig bei einem optimalen Shaker

Fest sitzende Verschlüsse

Billig-Shaker haben ein meist sehr ungenau gearbeitetes (hohe Toleranzen) und ein grobes Gewinde. Leicht verkantet man den Deckel und das Unglück nimmt seinen Lauf. Durch den Einsatz von „schlechtem Plastik“ dauert es nicht sehr lange, bis das Gewinde beschädigt ist. Ein guter Shaker benötigt ein leichtgängiges und robustes Gewinde. Der Deckel sollte beim Zuschrauben automatisch gerade gezogen werden. Absolute Dichtigkeit ist oberstes Gebot!

Gutes Auflösen des Proteins

Wird das Zubereiten eines Shakes zum eigenständigen Workout, stimmt etwas nicht. Ein Shaker sollte, gutes Proteinpulver vorausgesetzt, ein cremig-schaumiges Ergebnis liefern. Verklumptes Eiweiß ist unerwünscht. Die meisten Hersteller setzen auf ein Gitter oder einen Metallball, um das Protein-Pulver aufzulösen. Geschüttelte Shaker ohne jeden Einsatz sind für die Zubereitung eines Protein Shakes nicht geeignet — anders liegt der Fall nur bei den elektrischen Modellen, die den Strudel selbst erzeugen. Am besten sind tatsächlich die Shaker mit einem Ball. Solche Bälle können auch nachgekauft werden.

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Leichte Reinigung

So schnell wie das Zubereiten von der Hand geht, sollte auch die Reinigung vonstatten gehen. Wer nicht auf Handreinigung steht, muss auf Spülmaschinenfestigkeit achten.

Giftfrei

Weichmacher und Bisphenol A (BPA) haben in einem Produkt zur Zubereitung von Lebensmitteln nichts zu suchen. Angaben zu diesen Inhaltsstoffen sind meist schwer oder gar nicht zu bekommen.

Finger weg bei fehlender Angabe
Wenn ein Hersteller nicht ausdrücklich angibt, dass sein Shaker frei von BPA und Weichmachern ist, geh nicht davon aus, dass er es ist. Das betrifft vor allem No-Name-Ware und Gratisbeigaben. Heißes Wasser, Spülmaschine und saure Getränke lösen solche Stoffe zusätzlich aus dem Kunststoff. Im Zweifel: nicht für Lebensmittel verwenden.

Separates Behältnis für Eiweiß-Pulver

Wer seinen Shaker mit ins Studio oder zur Arbeit nimmt, tut gut daran, den Shake nicht vorab zuzubereiten. Wie viel Eiweiß du überhaupt brauchst, rechnest du im Artikel Eiweißbedarf berechnen nach. Brodelt der fertige Shake ein paar Stunden bei Zimmertemperatur vor sich hin, hat das anschließend mit Genuss nichts mehr zu tun. Schön wäre also ein gesondertes Fach, in dem dann zum Beispiel das Proteinpulver mitgeführt werden kann.

Optisch ansprechendes Design

Das Auge trinkt mit ;-) Frische Farben und ansprechendes Design heben die Stimmung. Wenn so ein Shaker etwas hermacht, umso besser.

So sieht der optimale Shaker aus

Nicht jedem dürften die oben aufgeführten Ansprüche an einen optimalen Shaker gleich wichtig sein. Gerade die Punkte „Separates Behältnis für Eiweiß Pulver“ und „Optisch ansprechendes Design“ sind nett, aber nicht wirklich maßgebend. Wenn ein Shaker bei einem der anderen Punkte versagt, ist das hingegen ein absoluter Ausschlussgrund!

Undichtigkeiten und schädliche Inhaltsstoffe sind ein No-Go!

Wer alle Anforderungen erfüllt sehen möchte, kann auf die Blender Bottle Produktpalette zurückgreifen. Die Blender Bottle ist hochwertig, sehr robust, absolut dicht und liefert perfekte Shakes. Das ansprechende Design und die Möglichkeit, bei einigen Modellen Zusatzmodule unter die Flasche zu klicken, machen den Shaker ganz in unserem Sinne zur Transportbox für unsere Proteinrationen.

Das Geheimnis des guten Shakes liegt in der Technik. Statt eines Gittereinsatzes setzt die BlenderBottle Classic V2  (*) auf einen freibeweglichen Edelstahlball. Der wirkt wie ein kräftig geschlagener Schneebesen und erwischt auch die Klumpen, die sich sonst an der Wand festsetzen. Die Flasche gibt es in vielen Farben und sie ist frei von Weichmachern und Bisphenol A.

Wer zusätzlich ein Fach für das Pulver braucht, ist mit dem FYRA gut bedient. Er kostet unter zehn Euro, fasst 700 ml und bringt ein eigenes Fach für rund 60 g Pulver mit:

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Inzwischen gibt es eine erweiterte Produktpalette. Darunter findet man den BlenderBottle Sportmixer  (*). Sofort, wenn man diesen Shaker anfasst, merkt man, dass es sich um Qualität handelt! Hier hat man mehr Fassungsvermögen, ein Fach fürs Pulver fehlt ihm aber genauso wie dem Classic. Ein Detail, das mir aufgefallen ist, ist die Einfüllöffnung. Hier muss man gezielter arbeiten oder, anders ausgedrückt, die Öffnung ist kleiner als die der BlenderBottle Classic V2  (*).

Zwei weitere aus dem Testfeld: der Best Body Nutrition Shaker  (*) als günstigster Einstieg, der unsere Kriterien noch erfüllt, und die Strada als Gegenentwurf am anderen Ende:

Moderne Alternativen: Edelstahl und elektrische Shaker

Seit ein paar Jahren gibt es spannende Alternativen zum klassischen Kunststoff-Shaker. Edelstahl-Shaker wie die doppelwandig isolierte BlenderBottle Strada  (*) halten deinen Shake stundenlang kühl, sind besonders robust und nachhaltiger. Elektrische Shaker (etwa von Promixx oder VOLTRX) mischen per Knopfdruck und sind praktisch, wenn du unterwegs keinen Ball schütteln willst. Modelle nach dem Vortex-Prinzip (z.B. Helimix) lösen das Pulver ganz ohne Ball oder Gitter auf. Für die meisten bietet die klassische BlenderBottle aber immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zwei empfehlenswerte elektrische Shaker, wenn du das Schütteln automatisieren willst:

Welcher Shaker passt zu wem?

Acht Shaker, acht Einsatzzwecke. Die Unterschiede liegen weniger in der Qualität als in der Bauform — und genau die entscheidet, ob ein Shaker im Alltag benutzt wird oder im Schrank verstaubt.

Zur Einordnung: Die BlenderBottle ist das Modell, das bei uns seit Jahren läuft. Bei den übrigen sagen wir, wofür ihre Bauart taugt und wo ihr Kompromiss liegt — nicht, wie sie sich nach drei Jahren anfühlen. Das wäre erfunden.

Der Allrounder: BlenderBottle Classic V2

Wenn du nur einen Shaker willst und dich nicht weiter damit beschäftigen möchtest, ist das der hier: die BlenderBottle Classic V2  (*). 590 ml reichen für 300 ml Flüssigkeit plus Pulver plus Luft zum Schütteln, der Verschluss klappt hörbar ein statt zu schrauben, und der freibewegliche Edelstahlball holt auch das Pulver von der Flaschenwand herunter. Die Klappe sitzt so fest, dass man sie bewusst öffnen muss — das ist der Unterschied zum Gratis-Shaker, dessen Deckel sich beim Schütteln langsam lockert.

Der einzige echte Nachteil: 590 ml sind knapp, wenn du 500 ml Milch und 60 g Gainer unterbringen willst. Dann greif zur größeren Variante.

Das größte Volumen: Smartshake Lite mit einem Liter

Der Smartshake Lite  (*) fasst einen vollen Liter und wiegt leer nur 160 Gramm. Für Mehrkomponentenprotein mit Milch oder für alle, die den Shaker gleich als Trinkflasche mitnehmen, ist das die sinnvollere Größe — 590 ml sind schnell zu knapp, wenn 500 ml Milch und eine große Pulverportion hineinsollen.

Gemischt wird nicht über einen Ball, sondern über einen aufsteckbaren Netzeinsatz. Das ist der Kompromiss: keine losen Teile, die verloren gehen oder im Deckel klappern, dafür ein etwas weniger cremiges Ergebnis als mit dem Ball. Die Öffnung ist breit genug, um mit der Hand hineinzukommen, und die Flasche ist spülmaschinen-, mikrowellen- und gefrierschrankgeeignet. BPA- und DEHP-frei, hergestellt in Schweden, mit lebenslanger Garantie auf die Flasche.

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Der Preistipp mit Pulverfach: AMITYUNION FYRA

Der AMITYUNION FYRA  (*) kostet unter zehn Euro, fasst 700 ml und hat ein zusätzliches Fach für 100 ml beziehungsweise rund 60 g Pulver. Genau das, was fehlt, wenn du direkt nach dem Training im Studio mischen willst, statt den fertigen Shake drei Stunden in der Tasche gären zu lassen. Er arbeitet mit einem einklickbaren Sieb statt mit einem Ball: Das Ergebnis wird etwas weniger cremig, für Whey mit Wasser reicht es problemlos. Hergestellt in Europa, BPA-frei, spülmaschinen- und mikrowellenfest.

Der schlanke fürs Auto: 720°DGREE uberShaker

Der 720°DGREE uberShaker  (*) bringt 550 ml, eine Kugel statt eines Siebs und einen Container fürs Pulver mit — die Kombination gibt es sonst kaum. Der eigentliche Vorteil ist die Form: Der uberShaker ist schmal genug für den Flaschenhalter im Auto und für die Seitentasche eines Rucksacks, in die ein Liter-Shaker nicht passt. Dafür sind 550 ml knapp, wenn Milch ins Spiel kommt. Spülmaschinenfest und BPA-frei ist er ebenfalls.

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Für den heißen Sommer: BlenderBottle Strada aus Edelstahl

Die BlenderBottle Strada  (*) ist doppelwandig vakuumisoliert, fasst 710 ml und arbeitet mit demselben BlenderBall wie die Kunststoffmodelle. Der Shake bleibt stundenlang kalt, und das ist kein Komfortthema: Einen Milchshake, der einen Sommernachmittag im Auto gestanden hat, willst du nicht mehr trinken. Edelstahl nimmt außerdem keine Gerüche an — das Problem, an dem Kunststoffshaker langfristig scheitern. Dafür kostet sie das Doppelte und wiegt spürbar mehr.

Die elektrischen: VOLTRX Gallium und flintronic

Ein kleiner Motor im Boden erzeugt einen Strudel, du drückst einen Knopf statt zu schütteln. Das klingt nach Spielerei und ist für die meisten auch eine. Zwei Gruppen profitieren wirklich: Leute mit Schulter- oder Handgelenksproblemen, für die zwanzig Sekunden kräftiges Schütteln unangenehm sind, und alle, die am Schreibtisch mischen und dabei nicht den halben Raum beschallen wollen. Der Keine Produkte gefunden. (*) lädt per USB-C und ist sauberer verarbeitet, der flintronic Elektro-Shaker  (*) kostet rund ein Viertel weniger.

Der Nachteil beider: Es ist Elektronik im Getränkebehälter. Du kannst sie nicht einfach in die Spülmaschine stellen, und wenn der Akku nach zwei Jahren schwächelt, hast du einen sehr teuren normalen Shaker.

Rechner
Finde deinen Shaker in fünf Fragen

Der Testsieger ist der beste Allrounder, aber nicht für jeden Alltag die beste Wahl. Fünf Fragen, dann weißt du, welches der acht Modelle zu deinem passt und warum. Die beiden nächstbesten stehen darunter, damit du die Entscheidung nachvollziehen kannst.

Jeder Shaker startet mit seinem Platz aus dem Test. Darauf rechnet der Rechner deine Angaben: Eine harte Anforderung wie Kühlen oder ein Pulverfach wiegt am schwersten, danach kommen Mischsystem, Einsatzort und Budget. Wer nach dem günstigsten fragt, bekommt den günstigsten, der unsere Kriterien noch erfüllt — nicht den besten.

Aus meiner Praxis

Den größten Unterschied im Alltag macht nicht das Modell, sondern die Größe. Ich habe jahrelang 500 ml geschüttelt und mich gewundert, warum es bei Milch immer klumpt. Der Ball braucht Luft zum Arbeiten. Seit die Flasche eine Nummer größer ist, hat sich das Problem von selbst erledigt.

Reinigung und Geruch: die Stelle, an der Shaker wirklich sterben

Kaum ein Shaker geht kaputt. Die meisten werden aussortiert, weil sie riechen. Milcheiweiß setzt sich in den Mikrorissen ab, die beim Spülen und beim Anstoßen entstehen, und ab da bekommst du den Geruch nicht mehr heraus.

Drei Dinge helfen dagegen, und alle drei kosten nichts:

  • Sofort ausspülen. Nicht abends, sofort. Ein mit Wasser gefüllter Shaker im Rucksack ist unproblematisch, ein leerer mit Restfilm nicht.
  • Deckel offen trocknen lassen. Ein verschlossener feuchter Shaker ist ein Brutkasten. Das ist der häufigste Fehler und der folgenreichste.
  • Einmal pro Woche mit Natron. Ein Teelöffel auf eine Flasche warmes Wasser, über Nacht stehen lassen. Das holt Gerüche heraus, gegen die Spülmittel nichts ausrichtet.

Wenn ein Shaker trotzdem riecht, ist er durch. Weiterbenutzen macht jeden Shake schlechter, als er sein müsste.

Einen Fall gibt es, in dem du nichts Neues brauchst: Wenn dein Shaker dicht ist und nicht riecht, aber nur mit einem Sieb arbeitet, rüstest du das Mischsystem für ein paar Euro nach. Ein Ball passt in fast jeden klassischen Schüttel-Shaker.

Aus meiner Praxis

Ich habe zwei Shaker im Umlauf: einen, der in der Sporttasche lebt, und einen, der die Küche nie verlässt. Der Grund ist banal. Der Taschen-Shaker wird zwangsläufig mal einen Tag zu spät ausgespült, und dieses Schicksal soll nicht der treffen, aus dem ich morgens meinen Shake trinke.

Das meint der Fitness Guru

Der teuerste Shaker meines Lebens war ein kostenloser. Er ist in einer Sporttasche aufgegangen, in der ein Laptop lag. Seitdem gilt bei mir eine einfache Regel: Ein Shaker, der einmal ausgelaufen ist, bekommt keine zweite Chance. Er wandert nicht in die hintere Schrankreihe, er wandert in den Müll. Die zwanzig Euro für einen dichten Shaker sind die billigste Versicherung im ganzen Fitnessbereich.

Der Fitness Guru erklärt

Fazit

Wenn der Inhalt des Shakers dort bleiben soll, wo er hingehört, bist du mit der BlenderBottle Classic V2  (*) auf der sicheren Seite! Spar dir den Frust mit Gratis- und Billigshakern. Die Shaker sind bei uns im Dauereinsatz und schließen nach jetzt mehreren Jahren nach wie vor perfekt ab und sehen immer noch gut aus!

Das kann man getrost Qualität und exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis nennen. Und wenn der Shaker steht, lohnt sich der Blick auf den Inhalt: Eiweiß-Shake selbst machen zeigt, wie du dir das Fertigpulver sparst.

 

Quiz
Findest du den richtigen Shaker?

Sechs Fragen, alle Antworten stehen im Artikel.

Häufige Fragen zum Protein Shaker

Welcher Shaker ist der beste?

Für die meisten ist die BlenderBottle Classic V2 die beste Wahl: dicht, BPA-frei, leicht zu reinigen und dank BlenderBall mit cremigem Mixergebnis. Wer ein Fach für das Pulver braucht, nimmt den FYRA für unter zehn Euro. Wer den Shake stundenlang kalt halten will, die Strada aus Edelstahl.

Welcher Shaker löst das Proteinpulver am besten auf?

Shaker mit Ball oder Siebeinsatz lösen Pulver deutlich besser auf als reine Trinkflaschen ohne jedes Mischsystem. Am cremigsten wird es mit einem Ball, der wie ein Schneebesen wirkt. Den Unterschied merkst du vor allem bei Mehrkomponentenprotein mit Milch — Whey mit Wasser löst sich auch im Sieb-Shaker problemlos. Elektrische und Vortex-Shaker schaffen es ganz ohne Einsatz.

Sind Protein-Shaker BPA-frei und spülmaschinenfest?

Gute Markenshaker sind frei von BPA und Weichmachern und in aller Regel spülmaschinenfest. Bei No-Name- und Gratis-Shakern fehlen diese Angaben oft. Im Zweifel solltest du solche Produkte nicht für Lebensmittel verwenden.

Lohnt sich der Aufpreis gegenüber einem Gratis-Shaker?

Das hängt daran, wie lange deiner durchhält. Bei einem halben Jahr pro Billigshaker bist du nach 18 Monaten gleichauf und liegst nach fünf Jahren bei 50 statt 20 Euro. Hält dein günstiger Shaker zwei Jahre dicht und geruchsfrei, rechnet sich der Wechsel nicht. Unsere Erfahrung ist, dass die meisten nach sechs bis zwölf Monaten durch sind.

Wer ist Testsieger bei den Protein-Shakern 2026?

Testsieger ist die BlenderBottle Classic V2. Ausschlaggebend war der Verschluss: Er klappt hörbar ein, statt sich beim Schütteln langsam zu lockern, und genau daran scheitern die meisten günstigen Shaker. Dazu kommen der freibewegliche Ball, Tritan ohne BPA und Weichmacher und ein Gewinde, das auch nach Jahren noch sauber greift.

Welcher Protein-Shaker aus Edelstahl ist der beste?

Die BlenderBottle Strada mit 710 ml. Sie ist doppelwandig vakuumisoliert, arbeitet mit demselben Ball wie die Kunststoffmodelle und hält den Shake stundenlang kalt. Der zweite Vorteil wiegt auf Dauer schwerer: Edelstahl nimmt keine Gerüche an. Dafür kostet sie rund das Doppelte und ist deutlich schwerer.

Wie groß sollte ein Protein-Shaker sein?

Rechne mit dem Anderthalbfachen deiner Flüssigkeitsmenge. Für 300 ml Wasser mit Whey reichen 500 bis 600 ml, weil der Ball Luft zum Arbeiten braucht. Wer 500 ml Milch mit einem Mehrkomponentenprotein oder einem Gainer mischt, braucht 700 bis 800 ml. Ein zu voller Shaker mischt schlecht und läuft beim Öffnen über.

Wie bekomme ich den Geruch aus dem Shaker?

Ein Teelöffel Natron auf eine Flasche warmes Wasser, über Nacht stehen lassen, am nächsten Morgen ausspülen. Das holt Gerüche heraus, gegen die Spülmittel nichts ausrichtet. Wenn das nicht hilft, sitzt das Eiweiß bereits in Mikrorissen im Kunststoff — dann ist der Shaker durch. Vorbeugen ist einfacher: sofort ausspülen und immer mit offenem Deckel trocknen lassen.

Lohnt sich ein elektrischer Shaker?

Für die meisten nicht. Zwanzig Sekunden Schütteln sind kein Problem, und ein Motor im Getränkebehälter bedeutet: nicht spülmaschinenfest, Akku laden, und nach ein paar Jahren ein sehr teurer normaler Shaker. Sinnvoll ist er bei Schulter- oder Handgelenksbeschwerden und im Großraumbüro, wo lautes Schütteln auffällt.

Der beste Shaker nützt wenig, wenn niemand mitschreibt, was das Training daraus macht. Dafür brauchst du nur eine Stelle, an der deine Zahlen landen:

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Hinweis: Alle Inhalte sind sorgfältig recherchiert und aufbereitet und für gesunde Erwachsene ab 18 Jahren geeignet. Die Konsultation eines Arztes sollte mindestens dann erfolgen,  wenn bereits Vorerkrankungen vorliegen. Medizinischen oder rechtlichen Rat kann ausschließlich ein Mediziner bzw. ein Anwalt geben und kein Artikel von der Fitness Guru.

Letzte Aktualisierung der Preisangaben am 28.10.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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7 Kommentare

  1. Shasha sagt:

    Gude Patric,
    ich habe die blender bottle auch eine zeit lang genutzt und fand sie ganz cool. Vor zwei monaten bin ich jedoch auf den dual shaker gestoßen und ich muss sagen , dieser shaker ist es definitiv. Im vergleich zur blender bottle ist der dual shaker meiner meinung nach schlicht weg handlicher und vorallem stylischer.Er bringt das wesen eines shakers einfach auf den punkt. Ich finde ein shaker sollte nicht unnötig viel schnick schnack mit sich bringen und beim dual shaker hat es sich mit einem dreh. Kann euch echt nur empfehlen euch selbst ein bild zu machen :)
    Dual Shaker mit Pill Box (2nd Generation) (Neon Orange)

    Also ich muss schon sagen, als endnutzer gefällt mir der kampf um die shakerkrone. Aber momentan ist für mich ganz klar der dual shaker vorne!
    LG Sasha

    • Patric sagt:

      Gude Sascha!Guter Vorschlag. Allerdings leben die Blender Bottles noch und sind in erstaunlich gutem Zustand. Man macht also sicher nichts falsch damit, auch wenn es inzwischen einen echten Konkurrenten gibt ;-)Sobald eine Blender Bottle das Zeitliche segnet, ist der Dual Shaker am Teststart!

  2. Ahmad Kathem sagt:

    Ich habe mir den Shaker bestellt, ich bin sehr zufrieden!
    Was mir persönlich am Shaker gefällt ist das Design & die Kammern in dem ich meine
    Kreatin Tabletten bewahre, nicht zu vergessen löst sich das Protein perfekt auf.
    Für so ein hoch qualitatives Produkt sind es die 12,99€ auf jeden fall Wert!

    • Patric sagt:

      Hallo Ahmad, ich kann das nur ausdrücklich bestätigen. Ich habe zwei dieser Shaker seit gut anderthalb Jahren im Dauereinsatz. Die Teile sind wie am ersten Tag. Optisch einwandfrei und, vor allem wichtig, sie schließen dicht wie am ersten Tag!
      Wenn ich daran denke, was ich mit kostenlosen Billigshakern schon rum geärgert habe und was ich mir alles versaut habe :-)

  3. Hi Patric,

    die Blender-Bottle ist auch mein Shaker-Favorit.
    Mit dem Schneebesenball löst sich darin das Protein einfach am besten auf und die Tatsache, dass er frei von potentiell schädlichen Kunststoffen ist, ist für mich auch sehr wichtig.

    Viele Grüße
    Jahn

  4. Bin durch Zufall vor paar Wochen auf ein Angebot mit einem solchen Shaker mit mehreren Kammern gestoßen. Da mein alter langsam das zeitliche gesegnet hat habe ich mir einen bestellt. Ist eine super Sache finde ich. Kann man empfehlen!

  5. Michael sagt:

    Hi Patric,
    ich habe auch jahrelang den Weider Shaker benutzt, bis ich von der Blender-Bottle gehört habe. Der Shaker kostet zwar etwas mehr, aber man kauft in einmal und hat für Jahre ausgesorgt. Denn momentan kann ich mir nicht vorstellen, mit welcher Innovation man die Blender Bottle noch verbessern könnte.
    Gruß Micha

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