Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einschätzen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheiten und sind leider Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Wer raucht, kennt das Risiko, wer zu viel Alkohol trinkt oder im Stress untergeht,weiß um die Notwendigkeit, etwas zu ändern. Wie sieht es aber mit dem Bauchumfang aus? Ab wann wird es kritisch? Das Erkennen des Risikos ist wichtig, um rechtzeitig etwas unternehmen zu können.

Wie groß ist mein Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung? *

Es gibt einen Parameter mit dem man sehr gut abschätzen kann, wie hoch das eigene Risiko ist. Der Bauchumfang oder besser Taillenumfang, gemessen zwischen Rippenbogen und Hüftknochen, ist leicht zu ermitteln und ein ziemlich verlässlicher Hinweisgeber!

Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankung

Risiko Herz-Kreislauf-Erkrankung

Selbstverständlich gibt es andere Risikofaktoren, die wir an dieser Stelle jedoch nicht explizit behandeln. Stress, Alkohol und Zigaretten sind Indikatoren die auf ein stark erhöhtes Risiko hindeuten. Wir behandeln in diesem Artikel ausschließlich Ursachen, die auf Bewegungsmangel und Fehler in der Ernährung zurückzuführen sind.

Was tun, wenn man ein erhöhtes Risiko hat? *

Wir alle sitzen zu viel. Auch der Fitness Guru sitzt, wenn er Artikel schreibt. Kommt dazu noch zu wenig Schlaf und eine „ungesunde“ Ernährung, nimmt das Unglück seinen Lauf. Wer zu lange wartet, um sein Risiko zu verringern, setzt seine Gesundheit aufs Spiel. Der Bauchumfang muss reduziert werden, daran führt kein Weg vorbei.

Der Dreh und Angelpunkt bei der Gewichtsreduktion ist die Energiebilanz. Unser Körper benötigt einfach eine bestimmte Energiemenge (Kalorien), um alles „am Laufen zu halten“.

Nehmen wir mehr Energie zu uns, als benötigt wird, lagert unser Körper diese überschüssige Energie in Form von Fett in Depots. Damit rüstet er sich für schlechte Zeiten. Schlechte Zeiten, die in unserer modernen Zeit wahrscheinlich nie kommen.

Verbrauchen wir hingegen mehr Energie, als wir über Nahrung zuführen, dann wird auf diese Energiereserven zurückgegriffen und wir verlieren an Gewicht.

Du hast zwei Stellschrauben. Du kannst weniger Kalorien zu Dir nehmen und Du kannst durch Bewegung dafür sorgen, dass mehr Energie verbraucht wird. Kombinierst Du mehr Bewegung mit einer entsprechenden Ernährungsumstellung, wird es nicht lange dauern, bis Du ein kleineres Maßband verwenden kannst 😉

Ernährung anpassen *

Das wird hier kein Ernährungsratgeber und schon gar keine Anleitung für eine Diät. Diäten sind, isoliert betrachtet, selten zielführend. Wichtiger ist es, das eigene Verhalten unter die Lupe zu nehmen und langfristige Änderungen vorzunehmen. Oft genügen bereits kleine Änderungen. Der Verzicht auf zuckerhaltige Getränke wäre ein Ansatz. Auch ein Weg von kalorienreicher Nahrung hin zu Gemüse und Vollkorn-Produkten kann der richtige Schritt sein. Ein Mehr an Eiweiß und ein Weniger an Kohlenhydraten.

Bevor Du etwas isst, stell Dir die Frage, ob es Dir das wirklich wert ist!

Sport für einen Schokoriegel
Ein 50g Schokoriegel hat etwa 230 kcal. Wenn man es positiv ausdrückt, kann man sagen, dass man damit etwa 60 Minuten gehen, 30 Minuten Rad fahren oder 25 Minuten joggen kann. Es heißt aber auch, dass man es machen müsste, wenn der Schokoriegel zu viel ist.

Im Artikel Kalorien in Sport umrechnen kannst Du Dir für verschiedenste Lebensmittel ausrechnen, wie viel Sport nötig ist, um die Kalorien wieder loszuwerden. Sich etwas komplett zu verbieten ist allerdings ebenfalls der völlig falsche Weg. Maßvoller Umgang ist gefragt, kein Komplettverzicht!

Mehr Bewegung *

Auch wenn wir hier bei Der Fitness Guru sind, bedeutet das nicht, dass Du jetzt ein Hardcore-Sportler werden musst.

Regel:

Bewege Dich mehr, als bisher!

Wende diese Regel jede Woche an. Es reicht, wenn Du jetzt Treppen benutzt, mal mit dem Rad einkaufen fährst oder in der Mittagspause einen Spaziergang machst. Mach während der Fernsehwerbeblöcke ein paar Übungen. Liegestütze, Kniebeugen, Crunshes,…. Setz Dich auf ein Bike und schau Deine Lieblingssendung. Und, ganz wichtig, belohne Dich dafür nicht gleich mit einem Eis oder einem Schokoriegel 😉 Die Belohnung ist das gute Gefühl, dass Du etwas gemacht hast.

Motivation ist das A und O
Ein Schrittzähler ist eine tolle Sache. Mit ihm kannst Du Deine Fortschritte beobachten (wie viele Schritte hast Du gemacht, wie viele Kalorien verbraucht) und erhältst einen Anreiz. Ich bin mir sicher, dass es auch Dir so geht, wie vielen. Man möchte einfach jeden Tag ein paar Schritte mehr machen.

Derartige Schrittzähler  gibt es schon für relativ kleines Geld. Wer etwas mehr Motivation benötigt und etwas mehr Geld übrig hat, kann sich einen einfachen Fitness Tracker besorgen. Hier warne ich nochmals vor billigem Elektroschrott aus China. Wir haben einige davon getestet. Die motivieren nicht, sondern frustrieren. Wie die entsprechenden Anbieter zu den positiven Bewertungen kommen, ist mir ein Rätsel! Dazu ein Tipp: Ladet euch vorab die App zum Tracker. Die Fernost-Exemplare haben miserabel übersetzte Apps!

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Ein Fitness Tracker, der wirklich gute Qualität zum kleinen Preis bietet, ist der Garmin vivofit Fitness-Tracker . Der Fitness Tracker hat in zahlreiche Tests gut abgeschnitten und die App ist inzwischen frei von Kinderkrankheiten.

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Fazit *

Das Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hat man rasch abgeschätzt, indem man den Taillenumfang misst. Warnzeichen sollte man keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen.

Der Gesunde hat viele Wünsche, der Kranke nur einen!

Reiß das Ruder herum, solange es noch geht. Achte auf Deine Ernährung und versuche, Dich mehr zu bewegen. Dabei musst Du weder eine Diät machen noch zum Hochleistungssportler werden. Auch kleine Änderungen können große Wirkung haben. Ein einfacher Schrittzähler oder Fitness Tracker kann wertvolle Dienste leisten, wenn es um Motivation geht!

Bildnachweis:
Stockfoto-ID: 36299470
Copyright: dtolokonov

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