BBP-Workout für Zuhause: Plan für Bauch, Beine, Po
Bauch, Beine, Po. Bei den drei Wörtern denken die meisten sofort an einen vollen Kursraum, wummernde Musik und eine Trainerin, die gut gelaunt „und noch zehn!“ ruft, während die eigenen Oberschenkel schon Feierabend machen wollen. Beim Fitness Guru läuft das anders. Kein Publikum, keine Anfahrt, keine Ausrede. Nur Du und eine Matte. Rund 15 Minuten reichen.
Zweimal pro Woche, mindestens 48 Stunden Pause dazwischen, sechs Wochen lang: Dann siehst Du einen Unterschied, der sich sehen lässt. Richtig rund wird es, wenn Du nebenbei auf die Ernährung achtest, also etwas weniger Kalorien und mehr Eiweiß statt Kohlenhydrate. Wie viele Kalorien Du brauchst, rechnest Du Dir mit dem Kalorienbedarf-Rechner aus, die Verteilung Deiner Makronährstoffe liefert Dir der Makro-Nährstoff-Rechner. Ein bisschen Cardio schadet auch nicht.
Weiter unten bekommst Du jede Übung ausführlich in Worten, einen Wochenplan zum Mitmachen und die eine Regel, an der sichtbare Ergebnisse hängen: die progressive Überlastung. So wird aus 15 Minuten kein planloses Abrackern, sondern echtes Training.
Was Du für Bauch, Beine, Po brauchst
Die gute Nachricht zuerst: fast nichts. Dein Körpergewicht ist das Fitnessstudio, das Du immer dabei hast. Damit die Gelenke mitspielen und nichts wegrutscht, brauchst Du nur eine Handvoll Dinge.
- einen stabilen Stuhl
- einen niedrigen Kasten oder Hocker (oder ein Steppbrett (*))
- eine rutschfeste Gymnastikmatte
Eine ordentliche Matte schont Rücken und Gelenke und hält beim Beckenheben die Fußsohlen an Ort und Stelle. Ein gutes, günstiges Modell fürs Wohnzimmer:
- Im Lieferumfang enthalten: 1 x extra dicke schwarze Yogamatte, 183 x 61 cm (L x B)
- Vielseitige, extra dicke Matte für Verwendung im Innen- und Außenbereich; perfekt für Yoga...
- Der Aufbau aus strukturiertem Schaumstoff bietet Halt und Stabilität. Sie besteht aus...
- Der mit 1 cm besonders dicke Aufbau bietet zusätzliche Stütze, Federung und zusätzlichen...
- Lässt sich leicht aufrollen und dann mitnehmen oder lagern, mit elastischen Bindebändern und...
Wenn Du gesundheitliche Einschränkungen hast, lange keinen Sport gemacht hast oder zu einer Risikogruppe gehörst, hol Dir vorher grünes Licht vom Arzt und lass Dir die Übungen zeigen. Sorg für genug Platz, damit Du beim Ausfallschritt nicht die Kommode neu dekorierst.
Zum Warmwerden reichen Hampelmann und Laufen auf der Stelle, zwei bis drei Minuten. Danach nimmst Du Dir je eine Übung für Bauch, Beine und Po und arbeitest Dich hoch, bis Du das ganze Programm schaffst. Wenn beim ersten Mal nach der Hälfte die Puste ausgeht: völlig normal, das gibt sich schneller, als Du denkst.
Das Poster zum Mitnehmen
Alle Übungen gibt es kompakt auf einem Poster, jeweils mit einem QR-Code. Den scannst Du mit dem Handy und ein kurzes Video zeigt Dir die saubere Ausführung. Kostet nichts, probier es einfach aus.
15 Minuten Bauch Beine Po TrainingsplanDie besten Bauch-Beine-Po-Übungen für Zuhause
Damit Du sie auch ohne Blick aufs Handy sauber hinbekommst, hier die wichtigsten Übungen in Worten. Mehr als Körpergewicht und Matte brauchst Du dafür nicht.
Das leidige Thema Winkearm hat der Guru nicht vergessen. Gegen die schwabbeligen Hängeärmchen helfen Stützübungen wie der Unterarmstütz und alles, was den Trizeps fordert. Auf dem Poster findest Du dazu die Übungen 7, 3 und 11.
Dein Bauch-Beine-Po-Trainingsplan für Zuhause
Nimm Dir aus jeder Gruppe mindestens eine Übung und steigere den Umfang von Woche zu Woche. Trainiere an zwei bis drei Tagen pro Woche, immer mit mindestens 48 Stunden Pause. So sieht ein sinnvoller Aufbau über sechs Wochen aus, der auch als Vier-Wochen-Einstieg funktioniert, wenn Du nur Phase eins und zwei fährst:
| Phase | Übungen pro Bereich | Sätze × Wiederholungen | Frequenz |
|---|---|---|---|
| Woche 1–2 Einstieg |
je 1 (Bauch, Beine, Po) | 2 × 10–12 | 2×/Woche |
| Woche 3–4 Aufbau |
je 2 | 3 × 12–15 | 2–3×/Woche |
| Woche 5–6 Fortgeschritten |
alle Übungen | 3–4 × 15–20 | 3×/Woche |
Zwischen den Sätzen ruhst Du Dich etwa 45 bis 60 Sekunden aus. Das Aufwärmen nicht vergessen: Zwei bis drei Minuten Hampelmann oder Laufen auf der Stelle machen die Muskeln startklar.
So steigerst Du Dich: progressive Überlastung
Der häufigste Grund, warum beim BBP-Training zuhause irgendwann nichts mehr vorangeht: Man macht monatelang exakt dasselbe. Dein Körper passt sich aber nur an, wenn der Reiz mit der Zeit größer wird. Genau das nennt man progressive Überlastung. Du hast dafür mehrere Stellschrauben:
- eine Wiederholung oder einen Satz mehr als in der Woche zuvor
- die Bewegung langsamer und kontrollierter ausführen
- die Pause zwischen den Sätzen verkürzen
- zusätzlichen Widerstand dazunehmen
Am einfachsten holst Du Dir den Extra-Widerstand mit einem Fitnessband. Ein Loop-Band um die Oberschenkel macht aus Kniebeugen, Beckenheben und Kickbacks eine ganz neue Hausnummer, und das für kleines Geld. Wie Du damit trainierst, zeigt Dir der Ratgeber zu den Widerstandsbändern für zuhause. Ein bewährtes, günstiges Set für den Einstieg:
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- Lieferumfang: 5X Gritin Widerstandbänder, 1X Aufbewahrungstasche, 1x Beschreibung in...
Bauch, Beine, Po im Fitnessstudio
Du hast Zugang zum Studio? Dann fährst Du dieselben Bewegungen mit mehr Gewicht. Beinpresse und Kniebeugen an der Multipresse ersetzen die freien Squats, den Hip Thrust legst Du mit der Langhantel auf, für den Po gibt es zusätzlich die Abduktoren-Maschine und Kickbacks am Kabelzug. Das Prinzip bleibt dasselbe wie zuhause: sauber ausführen, Woche für Woche etwas mehr fordern. Für den Start in den eigenen vier Wänden reichen aber die passenden Fitnessgeräte für zuhause völlig aus.
Häufige Fragen zum Bauch-Beine-Po-Training
Zwei bis drei Einheiten pro Woche sind das Optimum. Wichtig ist die Pause dazwischen, denn Deine Muskeln wachsen nicht während des Trainings, sondern in der Erholung danach.
Wenn Du zweimal pro Woche dranbleibst und auf Deine Ernährung achtest, spürst Du nach etwa sechs Wochen einen deutlichen Unterschied. Sichtbar straffer wird es meist ab der vierten bis achten Woche, je nach Ausgangslage und Kaloriendefizit.
Ja. Solange Du Deine Muskeln forderst und Dich steigerst, reicht das eigene Körpergewicht für den Anfang. Für den Po ist das sogar wissenschaftlich belegt: Beckenheben und Hip Thrust bauen die Gesäßmuskulatur genauso auf wie schwere Kniebeugen im Studio.
Nein. Eine Gymnastikmatte und etwas Platz genügen. Ein günstiges Fitnessband ist die einzige sinnvolle Anschaffung, wenn Dir das reine Körpergewicht mit der Zeit zu leicht wird.
Für den Einstieg und zum Dranbleiben absolut. 15 konzentrierte Minuten mit sauberer Ausführung bringen mehr als eine Stunde halbherziges Training. Entscheidend ist, dass Du regelmäßig trainierst und Dich steigerst.
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