Frauenpower ABC

Wer so aussehen möchte wie unser Fitness Model, der braucht unglaublich Disziplin. Hier muss alles stimmen! Alter, Genetik, Training und Ernährung.

 

NejroN Photo / Bigstock.com

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Wer schafft es schon, all diese Anforderungen zu erfüllen?

Im Alltag mit Job, Kind und Kegel ist es nicht ganz so einfach, sich diesen Anforderungen zu unterwerfen. Die Frage ist, ob man das überhaupt muss. Fitness Guru Freunde wollen sich bewegen, sich gesund ernähren und einfach Spaß an der Sache haben.

Unser Ziel ist es, mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen.

Das kann man mit einer bestimmten Gestaltung des Trainings erreichen und im Hinblick auf die Ernährung mit geschickter Wahl der Gerichte und optimalem Timing.

Optimales Timing *

Ich bin immer wieder überrascht, wie plötzlich Prinzipien, nach denen sich Bodybuilder richten, plötzlich in den Massenmedien als die Neuentdeckung des Jahrtausends präsentiert wird. Ich kann nur allen raten, sich in diesem Bereich etwas genauer umzusehen. Nicht alles, was diese Jungs und Mädels so machen, mag wissenschaftlich belegt sein, aber

It just works!

In diesem Bereich findet man Methoden, die optisch für sich sprechen. Der Trend, den ich gerade im Sinn habe, nennt sich Intermittierendes Fasten. Gemeint ist damit, dass man in der Wachzeit von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr nicht wie sonst üblich seine Mahlzeiten schön gleichmäßig verteilt zu sich nimmt – also 08:00 Uhr Frühstück, 12:00 Uhr Mittagessen und 18:00 Abendessen – sondern eine längere Phase einschiebt, in der man nichts isst. Dinner Cancelling wäre so ein Schlagwort, mit dem einige von euch vielleicht etwas anfangen können. Bei dem hier vorgestellten Prinzip geht es jedoch nicht darum, sich das Abendessen bzw. die dabei normalerweise zugeführten Kalorien einzusparen, sondern um die Gestaltung des Zeitfensters innerhalb dessen man die Nahrung zu sich nehmen darf.

Wissenschaftler haben herausgefunden… *

Den Satz kennen wir und über diesen habe ich im Zusammenhang mit dem Prinzip nicht gestaunt. Am Salk Institute for Biological Studies  haben Forscher herausgefunden, dass man im Prinzip Essen kann, wie gewohnt, wenn man sich an bestimmte Zeiten hält.

Je länger die Pause zwischen letzter und erster Mahlzeit ist, desto weniger schlagen die Kalorien zu. Im Forschungsbericht ist von 12 Stunden die Rede. Hört sich leicht an und ist es im Prinzip auch. Wenn wir uns den Tagesablauf von oben ansehen (08:00 Frühstück, 18:00 Uhr Abendessen), haben wir ja schon eine Pause von 14 Stunden. Das ist schon sehr gut! Allerdings ist nach 18:00 Uhr wirklich NUR noch Wasser angesagt. Kein Wein, kein Bier und erst recht keine „Knabbersachen“. Hier kann man an den Zeiten etwas schrauben und das Prinzip den eigenen Vorlieben etwas anpassen. Vielen dürfte es nicht so schwer fallen, das Abendessen eine Stunde vorzuziehen oder das Frühstück zu schieben. Man verlängert so die Pausenzeit und hat stärkere Effekte. Der Witz an der Sache ist, dass Du gleich viel essen kannst, wie vorher und trotzdem abnehmen wirst. Vorausgesetzt natürlich, deine Kalorienbilanz war zuvor ausgeglichen.

Vielleicht kannst Du mit dem Tipp ja etwas anfangen. Experimentiere einfach ein wenig mit dem Prinzip. Wenn es Dir leicht fällt, toll! Wenn nicht, gibt es andere Möglichkeiten 😉

 Der Fitness Guru meint:

Probier es einfach!

 

 

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